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Und was dann?

Ungewollt kinderlos sind wir unser Leben lang. Irgendwann werden die Kinder unserer Freunde wiederum Kinder bekommen, unsere Freunde werden Großeltern usw. Wir werden also aller Voraussicht nach immer wieder mit unserer eigenen Kinderlosigkeit konfrontiert werden.

 

Wir können an dieser Tatsache nichts ändern, aber wir können lernen unsere Einstellung dazu zu verändern. Es wird hoffentlich nicht immer wieder so weh tun, wie in dem Augenblick, wo die beste Freundin erzählt, sie sei schwanger...Der ausgeleierte Satz "Die Zeit heilt alle Wunden" trifft wohl auch hier zu, selbst wenn wir es uns im Moment des Schmerzes nicht vorstellen können.

 

Wie geht es nun weiter? Was können Auswege aus der Krise sein? Kann ich mir ein Leben ohne Kinder vorstellen oder finde ich vielleicht „Alternativen“, um mit Kindern zu leben? Was bedeutet es überhaupt für mich Mutter/Vater zu sein? Kommt für mich der Weg der Adoption in Frage? Oder schaffe ich mir vielleicht einen Hund an?

 

Alle sind wir an einem Punkt in unserem Leben angelangt, wo sich uns die Frage stellt: was macht mein Leben sinnvoll? Der gut gemeinte Tipp vieler Außenstehender: nun genießt doch einfach mal euer Leben! Macht schöne Reisen, ihr habt das Geld euch was zu gönnen, keine Verpflichtung für andere....usw. ist gar nicht so einfach zu verwirklichen. Alles erscheint uns fade und keine „echte“ Alternative zu einer eigenen Familie zu sein.

 

Wir wollen an dieser Stelle Menschen zu Wort kommen lassen, die mit einem gewissen Abstand auf ihre Kinderlosigkeit blicken. Sie erzählen uns ihre Geschichten und wie sie es geschafft haben, mit ihrem Schicksal umzugehen. Betroffene in unterschiedlichsten Lebenslagen versuchen uns Tipps zu geben, und vielleicht schaffen sie es sogar, uns ein bisschen Mut zu machen und Raum für neue Ideen entstehen zu lassen.